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Digitalkamera: Kauf-Checkliste
Inhalt: Akkus
Auflösung
Bildstabilisator
Bildformate (Exif, TIFF, JPEG, ...)
Blitzgerät - Blitzleitzahl - Blitzreichweite
Bildfehler: Blooming - Rauschen ...
Brennweite
Blende - Belichtungsmesser
CCD
Digitalkamera Objektiv
Farbtiefe Gehäuse: Größe, Gewicht, Handlichkeit
Macro - Panorama
Manuelle Funktionen
PC-Vernetzung
Speichermedien
Videofunktion
Weißabgleich
Zoom: Optischer - Digitaler Zoom
Links Digitalkamera Herstellern
Digitalkameras, vor allem die neuesten Kamera-Modelle führender Marken wie Sony, Canon, Olympus, Panasonic, Nikon, Fuji, Kodak - Casio, Pentax - Jenoptik und Minolta verwirren den interessierten Käufer durch eine Vielzahl von Features, deren Bedeutung für eine Kaufentscheidung sich selbst dem Spezialisten oft nicht auf Anhieb erschließt. Digitalkamera-Test-Berichte in Fachzeitschriften gehen zwar mitunter auf die Erklärung der Features ein, doch setzen sie mitunter zuviel Fachwissen voraus, oder sie sind erschreckend simpel gestrickt. Wir wollen hier einen gesunden Mittelweg gehen und versuchen im Folgenden kurz - und doch mit etwas Tiefgang - auf die wichtigsten Qualitätskriterien einer Digitalkamera einzugehen. Der einfacheren Übersicht halber haben wir die folgenden Punkte alphabetisch nach Features sortiert, also nicht nach Wichtigkeit.
Akkus
Da Alkali- oder gar spezielle Fotobatterien auf Dauer recht teuer werden empfiehlt sich die Verwendung wiederaufladbarer Akkus für Ihre Digitalkamera. Achten Sie darauf, dass im Lieferumfang der Digitalkameraein Ladegerät für die Akkus enthalten ist. Sonst ist die Digitalkamera Ihr Ladegerät und solange sie lädt, können Sie nicht fotographieren. Nickel-Cadmium-Akkus sind zwischenzeitlich aus Umweltschutzgründen nicht mehr erlaubt. Ideal für Digitalkameras sind stattdessen N-MH-Akkus (Nickel-Metall-Hybride) im AA-Batteerieformat. Vorteil: Sollten Sie doch mal mit leeren Akkus dastehen, können Sie Ihre Digitalkamera immer noch mit nicht wiederaufladbaren Batterien bestücken. Lithium-Ionen-Akkus sind State-of-the-Art und haben eine besonders hohe Energiedichte. Allerdings sind sie meist auf das Format der jeweiligen Digitalkamera zugeschnitten. Hier ist ein zweiter Satz Akkus wichtig, damit Sie nicht wegen leerer Akkus Ihre Digitalkamera wieder wegstecken müssen. Großes Lob für die Panasonic Lumix DMC-F7! Bei dieser Test-Sieger-Digitalkamera (Colorfoto 08/2002) ist serienmäßig ein Zweit-Akku beigepackt.
Auflösung
Wer sich für eine Digitalkamera interessiert neigt häufig dazu, dem Feature Auflösung die größte Aufmerksamkeit zu schenken. Dies kann, muss aber nicht immer ein Maßstab für die Schärfe und Farbwiedergabe der Bilder einer Digitalkamera sein - wie Sie beim Lesen dieser Seite feststellen werden (siehe z.B.auch Farbtiefe). Üblicherweise wird die Auflösung einer Digitalkamera in Megapixel (Millionen Pixel) max. Auflösung angegeben Ein Pixel ist die kleinste digitale Bildinformation. Je mehr Pixel auf ein CCD passen, desto feiner und schärfer kann das Bild der Digitalkamera werden und desto größere Ausdrucke können in hoher Qualität erstellt werden. Für Ausdrucke in normaler Fotogröße (und Qualität), z.B.: 10 x 15 cm genügt der Digitalkamera eine Auflösung von 2 Megapixeln. Bei hochwertigen Digitalkameras sind 4 Megapixel und mehr State-of-the-Art. Spricht man von der effektiven Anzahl Pixel, so sind das die Bildpunkte, die tatsächlich für Fotoaufnahmen der Digitalkamera zur Verfügung stehen. Das CCD selbst kann durchaus größer sein und mehr Bildpunkte enthalten. Diese werden jedoch dann für Anzeigen, Funktionen oder als Ausgleichsbereich für den Biildstabilisator verwendet. Deshalb findet man auch mitunter die zusätzlichen Angaben "brutto" und "netto" für die Auflösung einer Digitalkamera.
Bildstabilisator
Digitalkameras enthalten einen Stabilisator, um unvermeidliche Wackelbewegungen auszugleichen. Dieser sog. Bildstabilisator kann als elektronischer oder als optischer Stabilisator ausgeführt sein. Beim optischen Stabilisator geschieht der Ausgleich durch Magnetfelder oder schwimmende Linsen, die den Bewegungen der Digitalkamera sensorgesteuert entgegenlaufen. Im Bereich Digitalfoto setzt sich jedoch mehr und mehr der elektronische Bildstabilisator durch. Dabei wird ein CCD mit großer Pixeldichte dazu genutzt, den Bildausschnitt festzuzurren und ihn in dafür vorgesehene Randbereiche des CCD zu verlagern. Der Ausgleich der Wackelbewegungen der Digitalkamera geschieht dann letztlich microprozessorgesteuert.
Bildformate (Exif, TIFF, JPEG, EPS, PICT, GIF, BMP, DROF)
Eine Digitalkamera speichert das Bild nicht auf Film, sondern als digitalen Datensatz - darüber, wie die Daten abgespeichert werden, gibt das Dateiformat Auskunft. Exif (Exchangeable image format) ist das Standardformat für Bilddateien, die mit einer Digitalkamera erstellt werden. Das Exif-Format kann unkomprimierte TIFF- oder komprimierte JPEG-Dateien beinhalten und bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Kommentarfelder. Bei TIFF (Tag Image File Format) bleiben alle Daten unkomprimiert erhalten, d.h., das Bild behält seine volle Qualität. Nachteil: Viel Speicherplatz ist erforderlich. Bei JPEG (Joint Photographic Experts Group) findet eine Datenkompression statt, was zur Folge hat, dass ein Bild mit verringerten Bilddaten entsteht. So soll Speicherplatz gespart werden. Die verringerten Bilddaten sind jedoch meist für das menschliche Auge kaum oder nicht als Qualitätsverslust sichtbar. Bei BMP (Bitmap) entspricht jedes Bit im Speicher genau einem Pixel (Bildpunkt) - im Bereich Digitalkamera nicht sehr gebräuchlich. EPS (Encapsulated PostScript) basiert auf dem PostScript-Standard und wird von den meisten Grafik- und Seitenlayoutprogrammen unterstützt. Neben dem PostScript-Code enthält eine EPS-Datei eine niedrigauflösende PICT-Datei für die Bildschirmdarstellung. PICT ist ein von Apple für den MAC (Apple Computer) entwickeltes Dateiformat. DROF (Digital Print Order Format) ist das standardisierte Format für Drucker in Fotolabors und zunehmend auch für Drucker im Heimbereich. Mit DROF können Bilder direkt von Speicherkarten der Digitalkamera gedruckt werden, wobei zusätzliche Informationen, wie Größe, drehen oder Anzahl Teil der Bilddatei sind.
Blitzgerät - Blitzleitzahl - Blitzsynchronisation
Das Blitzgerät erzeugt in Sekundenbruchteilen eine große Lichtmenge. Bei geringem Umgebungslicht soll damit das Motiv zeitgleich mit der Belichtung (Verschlussöffnung) der Digitalkamera beleuchtet werden. Hochwertige Blitzgeräte arbeiten mit Gasentladungsröhren. Microprozessorgesteuerte Biltzgeräte (Digitalblitz oder Computerblitz) können ihre Beleuchtungsintensität mit einem auf das Motiv gerichteten Sensor messen und die Intensität (Blitzleitzahl) automatisch auf den optimalen Wert einstellen. .Die Blitzleitzahl stellt einen Wert für die maximale Lichtabgabe eines Blitzgerätes dar, und nimmt dabei Bezug auf eine Filmempfindlichkeit von ISO 100. In die Digitalkamera integrierte Miniatur-Blitzgeräte haben eine Blitzleizahl von 10 - 20, Kompaktblitzgeräte 20 – 40, und die bei Berufsfotografen eingesetzten Stabblitzgeräte weisen eine Leitzahl von 45 – 60 auf. Die Blitzsynchronisation ist ein Feature, das die Öffnung des Verschlusses der Digitalkamera mit der Leuchtzeit des Blitzgerätes synchronisiert. Idealerweise ist es möglich, die Blitzdauer exakt auf die Zeit zwischen Verschlussanfang und Verschlussende zu einzustellen. Um bei Personenaufnahmen den "Rote-Augen-Effekt" zu vermeiden wird ein Vorblitz eingesetzt. Über diese Funktion verfügen heute praktisch alle hochwertigen Digitalkameras.
Bildfehler: Blooming - Rauschen - Moiré
Obwohl sie bei einer modernen Digitalkamera kaum noch auftreten, sollte man die Begriffe Blooming, Rauschen und Moiré kennen. Blooming (nicht zu verwechseln mit Rauschen) ist ein Bildfehler der das „Überlaufen“ der elektrischen Ladung einzelner Pixel zwischen den Sensoren auf einem CCD-Element der Digitalkamera beschreibt. Erkennbar ist Blooming an Farbsäumen auf dem Bild. Von Rauschen spricht man, wenn eine Farbfläche, die an sich homogen sein sollte, mit unregelmäßigen Punkten versehen ist also statt "glatt" eher ein "rauhes" Aussehen hat. Ein Moiré-Effekt ist ein Interferenzmuster, das entsteht, wenn sich das Muster eines Motivs und das Pixelraster überlagern. Typische Motive bei denen dies mitunter auftritt, sind Schwarz-Weiß-Muster von z.B. Zebras oder Fischgratsakkos. Moiré sind z.T. abhängig vom Motiv und können manchmal trotz bester Technik nicht vermieden werden.
Brennweite
Ein Begriff, auf den man bei der Beschreibung einer Digitalkamera immer wieder stößt. Die Brennweite bezeichnet den Abstand zwischen der Mitte des Linsensystems und dem Film (bei analogen Kameras) bzw. CCD-Sensor (bei der Digitalkamera). Der Bildeindruck, den die Normalbrennweite erzeugt, entspricht in etwa dem des menschlichen Auges. Bei analogen Kameras beträgt sie 50 mm, bei Digitalkameras mit 1/3-Zoll-CCD beispielsweise ca. 7 mm. Mit dem optischen Zoom wird die Brennweite verändert und damit der Bildausschnitt vergrößert oder verkleinert.
Blende - Belichtungsmessung
Mit der Blende, die ein Teil des Objektives ist, wird die Menge des einfallenden Lichts gesteuert. Die Einstellung wirkt sich so auf Bildhelligkeit und Schärfentiefe aus.In der Regel ist eine Digitalkamera mit einer Irisblende ausgestattet, die entweder stufenlos oder nach festen Blendenwerten verstellt werden kann. Die Belichtungsmessung erfolgt meist automatisch per Fotodiode (=Sensor) an der Digitalkamera. Als Belichtungsmesser dient ein digitales ESP (Electro-Selective Pattern). Damit wird mittels selektiver Mehrfeldmessung wird auch bei schwierigen Lichtverhältnissen eine optimale Belichtung erzielt. Als AE (Automatik Exposure) wird die Belichtungsautomatik bezeichnet, die die Blende automatisch auf den aus der automatischen Belichtungsmessung gewonnenen Wert einstellt. Gute Digitalkameras lassen eine Belichtungskorrektur zu. So kann bewußt durch manuelle Steuerung von der Belichtungsautomatik abgewichen werden und gewollte Unter- oder Überbelichtung erzeugt werden..
CCD
Das CCD (Charge Coupled Device) ist das Herzstück einer Digitalkamera. Was bei einer analogen Kamera der Film ist, ist bei der Digitalkamera das CCD. Es besteht aus vielen kleinen, meist quadratischen lichtempfindlichen Zellen (CCD-Sensoren), die rasterartig nebeneinander liegen. Das CCD nimmt das vom Objektiv empfangene Licht elektronisch auf. Je kleiner die Zellen (Sensoren) sind, desto höher ist die Auflösung des CCD und damit auch die möglich Bildaulösung. Allerdings ist bei einem hochauflösenden CCD auch der Herstellungsprozess teurer, was sich ganz erheblich auf den Verkaufspreis der Digitalkamera auswirkt..
Digitalkamera Objektiv
Die erste Instanz für gute Bildqualität einer Digitalkamera ist das Objektiv. Sony setzt hier im hochwertigen Digitalkamera-Segment auf Objektive von Carl Zeiss, Panasonic z:B. auf das Leica Dicomar Objektiv. Ein gutes Digitalkamera Objektiv schafft die Voraussetzung für exzellente Farbwiedergabe und deutlich herausgearbeitete Feinheiten. Darüber hinaus reduziert ein gutes Objektiv Reflexionen und liefert so ein absolut unverzerrtes Bild. Beim Digitalkamera Objektiv sollten Sie darauf achten, dass Filter oder Vorsatzlinsen anschraubbar sind, diese Funktion ist zwar praktisch bei jeder hochwertigen Digitalkamera vorhanden, aber es gibt eben leider auch Ausnahmen, insbesondere bei den "Plastikmodellen".
Farbtiefe - Farbtemperatur
Die Farbtiefe definiert die maximale Anzahl von Farben, die eine Digitalkamera erfassen kann. Technisch wird damit schlicht die Anzahl der unterschiedlichen Helligkeitsstufen (=Tonwerte) bezeichnet, die die Sensoren eines CCD unterscheiden können. Je größer der Wert der Farbtiefe, desto naturgetreuer wird die Detailzeichnung in allen Tonwertbereichen.Eine Echtfarbdarstellung („True Color“) kann mit einer Farbtiefe ab 8 Bits pro Grundfarbe, d. h. einer 24 Bit-Farbtiefe erreicht werden. Für die Berechnung eines Pixels stehen in diesem Fall 256 Bits zur Verfügung. Bei einem RGB-Signal wird dieser Wert mit dem Faktor 3 multipliziert, so dass insgesamt 256 x 256 x 256 Farben = 16.777.216 Farben dargestellt werden können. 24 Bit ist der Minimalwert einer hochwertigen Digitalkamera. Jede Lichtquelle besitzt eine andere, ihr eigene Farbtemperatur. Die Farbtemperatur wird mit der sog. Kelvin-Temperaturscala bestimmt. Die Wahl der richtigen Farbtemperatur ist von Bedeutung, wenn es darum geht, ein Motiv in der korrekten, naturgetreuen Farbe aufzunehmen. Wichtig ist die bei der Funktion Weißabgleich. Das für das menschliche Auge sichtbare Spektrum bewegt sich zwischen 2.790 und 11.000 Kelvin. Nach der internationalen Norm hat mittleres Sonnenlicht 5.500 Kelvin. Abweichungen nach oben lassen das Licht bläulicher erscheinen, niedrigere Temperaturen wirken eher rötlich.
Größe, Gewicht Handlichkeit des Gehäuses
Ein wichtiges Markmal zur Beurteilung einer Digitalkamera ist die Qualität des Gehäuses. Größe, Gewicht.und Handlichkeit haben im normalen Alltagsgebrauch häufig Vorrang vor z.B. einer extrem hohen Auflösung. Superkompakte Digitalkameras, wie z.B. die Casio EXILIM EX-S 1 haben mittlerweile fast Abmessungen einer etwas dickeren Scheckkarte. Wobei ein solches Extrem dann doch zu einigen Einschränkungen bei den Funktionen führen kann. Ein sehr gesunder Mittelwert, was Größe, Gewicht und Handlichkeit betrifft, dürfte mit der neuen Canon Ixus v2 erreicht worden. Im Fachmagazin Colorfoto wurde die Canon Ixus v2 übrigens überragender Test-Sieger.
Macro - Panorama
Normalerweise muss bei einer Digitalkamera ein Mindestabstand zum Motiv eingehalten werden, damit die automatische Fokussierung funktioniert und das Bild scharf gestellt wird. Meist liegt dieser Mindestabstand im Bereich von 40 bis 80 cm. Dies ist jedoch ungünstig, wenn z.B. ein kleines Insekt oder eine Blüte aufs Bild kommen soll. Die Lösung: Ein Macro-Modus ermöglicht, den Mindestabstand auf 10 bis 20 cm zu verringern. Die Casio QV 4000 stellt das Bild sogar schon bei nur 6 cm scharf. Mit dem Panorama-Modus wird das Bild in der Höhe beschnitten, was allerdings der Breite zugute kommt. Der Panoramamodus eignet sich hervorragend für Landschaftsaufnahmen.
Manuelle Funktionen
Der ambitionierte Digitalkamera-Freund wird häufig auf manuelle Funktionen nicht verzichten wollen. Das fängt bei voreingestellten Programmen an, wie z.B. Portrait-, Gegenlicht- oder Nachtmodus und geht bei teureren Digitalkameras soweit, dass man sogar die Blende selbst einstellen kann. Wird einer Digitalkamera im Test eine große Anzahl manueller Funktionen bescheinigt, so ist das allein schon einer der höchsten Auszeichnungen.
PC-Vernetzung
Digitalkameras sind einfach über USB oder Bluetooth (Standard für kabellose Verbindung) an den PC anschließbar. Sony hat zur Verbindung von Digitalkamera zu PC die i.Link-Schnittstelle entwickelt. Die Nachberarbeitung der Bilder kann dann am PC erfolgen, z.B. mit dem Programm Photoshop.
Speichermedien
Als Speichermedium dienen im Bereich Digitalkamera an häufigsten Compact-Flash- und Smart-Media-Karten. Sony setzt auf den hauseigenen Memory Stick. Daneben hat sich auch die SD-Card durchgesetzt. Die SD-Card bietet eine Besonderheit: Mit ihr können Sie jetzt auch Ihre Bilder über einen Universaldecoder sofort auf dem Fernseher anschauen. Was Sie benötigen, ist lediglich Ihre SD-Karte, die in einen PCMCIA-Adapter (mitunter im Lieferumfang oder als Zubehör einer Digitalkamera erhältlich) einfügen und den Adapter in den CI (Common Interface) Schacht der Settop-Box einschieben. Da die im Lieferumfang einer Digitalkamera beigepackten Karten eine meist viel zu geringe Speicherkapazität haben, werden sie schnell mit dem Nachkauf einer solchen Karte konfrontiert. Smart-Media-Karten und Compact-Flash-Cards sind zwar preisgünstig, Sie sollten aber bedenken, dass diese aufgrund des biegsamen Aufbaus schnell mal geknickt werden und damit zerstört werden können. Memory Stick oder SD-Cards sind erheblich teurer, dafür aber haltbarer und fexibler einsetzbar. Wer hingegen besonderen Wert auf eine schnelle Schreib- und Lesegeschwindigkeit legt, dem sei die SD-Card empfohlen.
Video-Funktion
Fast jede Digitalkamera kann auch kurze digitale Videos aufzeichnen. als Formate werden AVI, MPEG oder QuickTime verwendet. Die Auflösung ist allerdings bescheiden, die Bildfrequenz ist meist zu niedrig (15 bis 20 Bilder je Sekunde sollten es mindestens sein), Verwacklungsschutz fehlt und die Fokusierung kommt meist nicht mit. Hinzu kommt, dass die meisten Digitalkameras schon nach kurzer Zeit abbrechen, selbst wenn der Speicher noch nicht voll ist. So ist dieses Feature eher als "Nice-to-have" zu bezeichnen und weniger eine sinnvolle funktionale Ergänzung für eine Digitalkamera.
Weißabgleich
Je nachdem, mit welcher Lichtquelle man es zu tun hat (Innenräume oder Außenaufnahmen) wird die Digitalkamera mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen, d.h. unterschiedlicher Farbtemperatur konfrontiert. Das menschliche Auge ist in der Lage, sich an die verschiedenen Lichtsituationen anzupassen und so wird Weiß immer als Weiß wahrgenommen. Die Digitalkamera kann dies nicht und muss daher mit einer intelligenten Weißabgleichfunktion ausgestattet sein, um Weiß stets als Weiß darzustellen. In der Regel wird bei einer Digitalkamera wird der Weißabgleich automatisch durchgeführt, allerdings funktionieren diese Automodi oft nicht besonders gut. Besser ist, wenn zusätzlich und alternativ ein manueller Weißabgleich möglich ist, oder zumindest eine Auswahl zwischen verschiedenen Kunstlichtverhältnissen (z.B. Tages-, Kunst- oder Neonlicht) einstellbar ist.
Zoom: Optischer Zoom -Digital Zoom
Das Zoomen dient bei der Digitalkamera der Bildausschnittswahl von Nah- und Fernmotiven. Beim optischen Zoom werden Gummilinsen gegeneinander verschoben und so die Anfangsbrennweite multipliziert. Mit dem Digital-Zoom lässt sich die zur Verfügung stehende optische Brennweite elektronisch auf das bis zu 4-fache erweitern. Dabei rechnen ständig bessere Interpolations-Algorithmen aus den Pixelpositionen neue Bildinformationen mit vergrößertem Bild aus. Allerdings läßt die Bildqualität bei digitalem Zoom schon erheblich nach, weshalb bei Kennern der Digitalkamera Szene einzig der optische Zoom bewertet wird. Ein 3-facher optischer Zoom ist der übliche Wert und entspricht etwa einer Brennweite von 35 bis 105 mm an der an der analogen Kleinbild-Kamera. Die Fuji Finepix S 602 Zoom verfügt sogar über einen 6-fach optischen Zoom, was einer Brennweite von 38 bis 228 mm entspricht.
Links zu den großen Digitalkamera Herstellern
Sony
Wer Flash aktiviert hat, kann sich die Digitalkameras von allen Seiten in 3D betrachten.
Canon
Sehr gute Beschreibungen aller aktuellen Canon Digitalkameras
Olympus
Hier finden Sie u.a. eines der besten auf Digitalkamera spezialisierten Fachbegriffslexika im Web.
Panasonic
Auch bei Panasonic finden Sie ein sehr gutes Glossar für Fachbegriffe
Nikon
Hier finden Sie die ausführlichsten Beschreibungen aller Nikon-Digitalkameras.
Minolta
auch hier finden Sie sehr gute und ausführliche Beschreibungen der Digitalkameras
Fuji
Leider etwas magere Digitalkamera Produktbeschreibungen ...
Pentax
auch hier leider leider etwas oberflächliche Infos zu Digitalkameras
Kodak
Infos zu allen Kodak Digitalkamera Modellen
Casio
Produktbeschreibungen und Infos zu allen Digitalkameras von Casio
Sony - Alle aktuellen Digitalkameras dieser Spitzenmarke der Fotographie
Mavica - Digitalkameras der Mavica-Serie von Sony
Canon - Alle aktuellen Digitalkameras dieser Spitzenmarke der Fotographie
Olympus - Die wichtigsten Camedia Digitalkameras - darunter viele Testsieger
Panasonic - Neu im Markt der Digitalkameras, aber doch schon spitzen-Digitalkameras
Nikon - Die HighLights im Überblick: Die 6 besten Coolpix Digitalkameras von Nikon
Minolta - Die 5 meistverkauften Dimage Digitalkameras von Minolta
Fuji - Die aktuellen High-End-Digitalkameras der Finepix-Serie von Fuji
Kodak - Casio - Die meistverrkauften Digitalkameras von Kodak und Casio
Pentax - Jenoptik - Die besten Digitalkameras von Pentax und Jenoptik